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Familienaufstellungen und die systemische Sichtweise

 

Gleich vorab:
Nein, Sie müssen zu einer Familienaufstellung nicht Familienangehörige mitbringen 

Wann ist eine Familienaufstellung, Organisationsaufstellung oder Strukturaufstellung hilfreich? 

All diese Aufstellungen ermöglichen, Belastendes in einem größeren, nämlich systemischen, Zusammenhang zu sehen. Wenn Sie „alleine“ einfach nicht weiter kommen.

Sie möchten

  • Ursachen Ihrer partnerschaftlichen persönlichen oder beruflichen Konflikte finden?

  • mögliche Hintergründe von Krankheiten oder Schicksalschlägen erfahren?

  • Ihre eignene "Geschichte" und Ihre Beziehungen inner- und außerhalb der Familie besser verstehen?

  • Frieden schließen mit "alten" Themen?    

Dann sind Aufstellungen für Sie geeignet, um Lösungen zu finden! 

 

Was aber genau ist systemisches Familienstellen?

Wir leben in unserer (Um-)welt nicht alleine, sondern in „Systemen“:

Wir wurden in eine Familie hineingeboren, sind Mitglieder in Verbänden, Städten oder Unternehmen. Das Familienstellen dient zur Bewusst­machung und Lösung von Problemen, die uns in einem dieser Systeme beeinträchtigen.

Idee des Familienstellens ist es, Verbindungen in Familien oder Organisationen aufzuspüren.

Wichtig ist zum Beispiel, dass alle Familienmitglieder ihren Platz haben im Familiensystem, niemand darf ausgegrenzt, schlecht gemacht oder vergessen werden.

Die Bindungen in Familien haben sehr viel Kraft, bestimmen unsere Entwicklung aufgrund vorhandener Glaubenssätze und so genannter Verstrickungen, so dass selbst ungelöste Probleme früherer Generationen sich auf uns auswirken können. Manchmal haben wir dann unbewusst eine sehr starke Verbindung zu bestimmten Vorfahren - man nennt dies auch Verstrickungen in einer Familie.

Ziel des Familienstellens ist es, diese verborgenen Ver­strickungen in Liebe und Anerkennung sichtbar werden zu lassen. Erst über dieses Verstehen der Zusammenhänge und der Achtung vor unserem Schicksal können wir zu Lösungen gelangen – wir nehmen unseren Ahnen sozu­sagen die Kraft, uns weiterhin zu blockieren und lassen sie in Liebe gehen.  

… und genau dann kann die Liebe in Ihrer Familie - und auch in Ihnen - wieder fließen!

 

Vorgehensweise bei Aufstellungen in der Gruppe

Personen aus der Seminargruppe stehen stellvertretend für Familien- oder Unternehmens­mitglieder im Raum. Sie spüren sich in die die einzelnen Personen oder Situationen ein: Wie fühl(t)en sie sich, wie ging es ihnen körperlich? Der Seminarleiter stellt anhand der Wahrnehmung der Stellvertreter solange um, bis eine „neue Ordnung“ ge­funden ist, in der sich alle wohl fühlen.

Das Umstellen setzt Energien frei und führt zu wesentlichen Erkenntnissen. Es entstehen damit Antworten auf offene Fragen.

Teilnehmer von Familienaufstellungen berichten immer wieder, dass das, was hier abläuft, nicht erklärbar sei – man muss es einfach einmal erlebt haben.

Auch wenn Sie kein eigenes Anliegen haben, kann die Teilnahme „nur“ als Stellvertreter oder Beobachter bereits zu weit reichender Klärung und Erkenntnis für das eigene Leben führen.

 

In Einzeltherapie-Sitzungen verwende ich für die Aufstellungen

  • Playmobilfiguren
  • Papiere
  • Plüschtiere
  • oder Holzfiguren für das innere Team 

 

Interessanter Einblick hier:

 www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/was-wir-noch-nicht-wissen/gefuehle100.html

 

Praxis für Therapie & Beratung im Gesundheitscenter Orbis Vitae


Claudia Rühm | Hermann-Löns-Str. 4, 86316 Friedberg | Tel.: 0821-565893 | e-Mail: c.ruehm@ruehm-therapie.de